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Aminosäuren – Grundbausteine des Lebens

Aminosäuren sind die Grundbausteine unseres Lebens! Hier erfährst du, warum Aminosäuren so wichtig sind und warum sie oft unterschätzt werden.

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Photocredit: Jeremy Bishop for unsplash

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren sind die Grundbausteine der Proteine und somit die Vorstufe von Enzymen und Neurotransmittern (Quelle: Wikipedia).

Sie sind für uns also lebensnotwendig. Aminosäuren regulieren fast ausschließlich unseren Stoffwechsel und dienen dem Aufbau von Körpergewebe, wie Muskeln, Organen, Haut und Haaren. Das macht die Aminosäuren so wertvoll.

Man unterscheidet zwischen proteinogene und nichtproteinogene Aminosäuren.

Nachfolgend werde ich näher auf die proteinogenen Aminosäuren eingehen, da diese unmittelbar am Aufbau der menschlichen Proteine mitwirken. Weitere Informationen zu den nichtproteinogenen Aminosäuren findest du hier.

Für den Menschen sind 20 proteinogene Aminosäuren relevant. Diese kann man wiederum in essentielle, semi-essentielle und nicht essentielle Aminosäuren einteilen. Eine detaillierte Einteilung und Beschreibung findest du weiter unten.

Grosse Wirkung

Durch Stress, unausgewogene Ernährung oder chronische Erkrankungen kann es im Körper zu einem Mangel an Aminosäuren kommen. Fehlt nur eine Aminosäure ist der gesamte Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht.

Die Auswirkungen sind enorm. Viele sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Arthrose, Diabetes oder Übergewicht können auf einen Mangel an Aminosäuren zurückgeführt werden.

Weitere Anzeichen für ein Ungleichgewicht der Aminosäuren können Müdigkeit, eine verminderte Leistungsfähigkeit, schlechter Schlaf, eine verminderte Wundheilung oder eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sein.

Durch eine gezielte Zufuhr von Aminosäuren kannst du zum einen den Mangel beheben, bzw. vorbeugen, zum anderen kannst du deine Leistungsfähigkeit steigern, da dadurch z.B. der Muskelaufbau unterstützt und die Ausdauer beim Sport gesteigert wird.

Langfristig sollte man mindestens 14 Tage regelmässig Aminosäuren einnehmen um eine deutliche Steigerung der Leistung zu bewirken.

Rein theoretisch, wenn auch sehr unwahrscheinlich, ist eine Überversorgung von Aminosäuren möglich. Deshalb solltest du vorher einen Arzt um Rat fragen.

Nachfolgend habe ich eine detaillierte Beschreibung der wichtigsten Aminosäuren zusammengestellt.

Essentielle Aminosäuren

Die essentiellen Aminosäuren kann der Körper nicht herstellen und müssen somit über die Nahrung zugeführt werden.

  • L-Leucin

Für den Aufbau, bzw. den Erhalt von Muskeleiweiß und der Energiebereitstellung im Muskel. Ausserdem unterstützt L-Leucin den Heilungsprozess.

Enthalten in Lachs, Hähnchenbrust, Ei, Erbsen, Walnüssen.

  • L-Isoleucin

Für die Regeneration und Erhaltung des Muskelgewebes und Energielieferant beim Sport.

Enthalten in Lachs, Hähnchenbrust, Ei, Erbsen, Walnüssen.

  • L-Lysin

Für den Erhalt des Binde- und Muskelgewebes. Zusammen mit L-Methionin verantwortlich für die Synthese von Carnitin, das u.a. für den Fettstoffwechsel verantwortlich ist.

Enthalten in Lachs, Hähnchenbrust, Erbsen, Kürbiskernen, Tofu, Hühnerei, Walnüssen, Buchweizen.

  • L-Methionin

Zusammen mit L-Lysin verantwortlich für die Synthese von Carnitin, das u.a. für den Fettstoffwechsel verantwortlich ist. L-Methionin der Grundbaustein für Cystein und für den Aufbau von Eiweißen verantwortlich.

Enthalten in Ei, Lachs, Sesam, Erbsen, Rindfleisch, Paranüssen, Brokkoli, Mais, Spinat.

  • L-Phenylalanin

Für die Bildung von Hormonen, wie zum Beispiel Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin.

Enthalten in  Lachs, Erbsen, Ei, Sojabohnen, Hähnchenbrust, Walnüssen, Kürbiskernen, Schweinefleisch.

  • L-Threonin

Für die Isoleucin- und Vitamin B12-Biosynthese.

Enthalten in Lachs, Erbsen, Hähnchenbrust, Rindfleisch, Ei, Walnüssen.

  • L-Tryptophan

Für die Bildung von Serotonin und wirkt somit stimmungsaufhellend.

Enthalten in Erbsen, Hähnchenbrust, Sojabohnen, Kakaopulver (ungesüßt), Cashews.

  • L-Valin

Ist – zusammen mit L-Isoleucin und L-Leucin – Energielieferant für die Muskelzellen. Außerdem wichtig für das Nervensystem.

Enthalten in Hähnchenbrust, Erbsen, Chlorella, Spirulina, Käse.

Semi-essentielle Aminosäuren

Diese Aminosäuren können zwar vom Körper gebildet werden, allerdings nur in bestimmten Mengen.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine zusätzliche Zufuhr, besonders bei Belastung, positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können.

  • L-Arginin

Für eine Verbesserung der Blutzirkulation durch die gefäßerweiternde Wirkung. Dadurch Steigerung des Transports von Nährstoffen und Sauerstoff zum Muskel.

  • L-Cystein

Für die Entgiftung des Körpers und Schutz vieler Zellen vor freien Radikalen, da Cystein antioxidative Eigenschaften besitzt.

  • L-Histidin

Zur Unterstützung der Wundheilung und der Stärkung des Immunsystems.

  • L-Tyrosin

Für die Bildung des Schilddrüsen-Hormons.

 Nicht essentielle Aminosäuren

Diese Aminosäuren können vom Körper produziert werden.

Warum ist eine zusätzliche Zufuhr trotzdem sinnvoll?

Die Unterscheidung in essentiell, semi-essentiell und nicht essentiell bedeutet nicht, dass eine Gruppe weniger wichtig ist als die andere.

Die Tatsache, dass der Köper die semi-essentiellen und die nicht essentiellen Aminosäuren grundsätzlich selbst bilden kann, bedeutet nicht, dass der Körper ausreichend mit diesen Aminosäuren versorgt ist.

Der konkrete Bedarf ist unterschiedlich stark ausgeprägt und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je nach geistiger und körperlicher Belastung, Ernährung und Alter benötigt jeder Mensch Aminosäuren in unterschiedlicher Menge.

Nachfolgend werde ich nur auf die wichtigsten nicht essentiellen Aminosäuren eingehen.

  • L-Alanin

Für Glukoseherstellung und Regulation des Blutzuckerspiegels.

  • L-Asparagin
  • Asparaginsäure
  • L-Glutamin

Für die Synthese von Aminozuckern und Eiweißverbindungen. Wichtig für das Immunsystem, die Schleimhautzellen des Dünndarms und der Mundschleimhaut. Ein Mangel kann Immunschwächen bzw. Funktionsstörungen des Verdauungstrakts durch Entzündungen hervorrufen. Grundbaustein für die Bildung des Antioxidans Glutathion zum Schutz vor oxidativen Radikalen und wirkt somit auch einer Entstehung von Krebs entgegen. Reguliert den Säure-Base-Haushalt und den Ablaufen von Stoffwechselprozessen.

  • Glutaminsäure
  • Glycin

Für den Hämoglobinsstoffwechsels (Hämoglobin transportiert den Sauerstoff im Blut). Bestandteil des Kreatinstoffwechsels (Kreatin liefert die Energie in den Muskelzellen und ist am Muskelaufbau beteiligt) und Bestandteil des Kollagens (für die Hautgeneration, die Bildung der Haare und dem Aufbau von Knorpel, insbesondere Gelenkknorpel).

Durch die Einnahme von Glycin kann der Verlauf von Arthrose positiv beeinflusst werden und der Gelenkknorpelaufbau unterstützt werden.

  • Prolin
  • Serin

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