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Ich packe meinen Koffer….

Der Sommerurlaub steht vor der Tür – und damit auch das leidige Thema „Was nehme ich mit?“.

Für die Meisten bedeutet der Sommerurlaub die schönste Zeit im Jahr und den möchte man schließlich geniessen, anstatt sich einen Kopf über Klamotten zu machen.

 

Mit geht es jedenfalls fast immer so, dass ich die Hälfte aller Klamotten, die ich liebevoll eingepackt, im Schweisse meines Angesichtes um den halben Erdball geschleppt habe und am Zielort mühevoll wieder ausgepackt habe, am Ende gar nicht getragen habe. Und jedes Jahr nehme ich mir aufs Neue vor: „Diesmal nimmst Du weniger mit.“

Nun ja, mal sehen ob’s dieses Jahr klappt.

Machen wir uns doch nichts vor – die Lieblingsklamotten, die wir zuhause immer tragen, werden wir auch und gerade im Urlaub tragen. Warum sollten wir denn den super-chicken Fummel, der ungetragen schon seit drei Jahren im Schrank hängt, ausgerechnet im Urlaub anziehen?

Also merke:

Nehme nur Klamotten mit, die Du oft und gerne trägst und in denen du dich wohl fühlst.

Urlaub ist schließlich dafür da, sich zu entspannen.

Ein weiterer Irrglaube, dem ich schon oft aufgesessen bin, ist der, dass ich dachte, ich könnte mich in den Bikini oder das figurbetonte Kleid reinhungern, da man im Sommer (wegen der Hitze und so) weniger isst. Glaubt mir, das klappt nicht.

Mittlerweile weiss ich, dass ich wie Gott in Frankreich schlemmen werde und ich stehe auch dazu!

Also merke:

Nehme nur Klamotten mit, die weit und luftig schnitten sind, damit man Platz für das „Wohlfühlbäuchlein“ hat.

Nichts ist schlimmer, als wenn die Klamotten zu eng sind. Da bekommt man nur schlechte Laune. Und das im Urlaub – geht gar nicht!

Ein Tipp, wie ihr es vermeiden könnt, zu viel einzupacken, ist, sich genau anzuschauen, wieviel Tage man eigentlich am Urlaubsort verbringt. Dann könnt ihr ungefähr abschätzen, wieviel Outfits ihr benötigt. Bei mir war es oftmals so, dass ich rein theoretisch meine Klamotten dreimal am Tag hätte wechseln können – soviel hatte ich dabei!

Wenn man einen normalen Strandurlaub gebucht hat, reicht es meistens vollkommen, sich tagsüber über dem Bikini etwas Leichtes überzuwerfen und ein Outfit für Abends – je nach Anlass – parat zu haben.

Also merke:

Du benötigst im Urlaub maximal ein Outfit pro Tag.

Damit ich selber dieses Jahr nicht wieder meinen ganzen Kleiderschrank mit nach Südfrankreich schleppe, habe ich mal überlegt, wie die ultimative Urlaubsgarderobe aussehen kann.

Meiner Meinung nach reichen die folgenden Basics aus, um vielfache Styling-Möglichkeiten zu haben und für jede Eventualität gerüstet zu sein.

Da wären:

  • Eine lässige Bermuda-Shorts oder Jeans-Shorts. Passt zu allen Gelegenheiten, ob zum Stand, ins Museum, zum Flohmarkt oder abends mit hohen Schuhen.
  • Eine weisse Bluse. Dieses Basic lege ich euch wärmstens ans Herz, da man so viele Styling-Möglichkeiten hat. Am besten ihr schafft euch eine Long-Bluse an, die könnt ihr auch am Strand über dem Bikini oder Badeanzug tragen. Oder ihr knotet sie für abends – sieht super stylisch aus. Ihr könntet auch den Badeanzug als Top nehmen und die Bluse halb-offen darüber tragen.
  • Ein (weisses) Basic-T-Shirt. Passt zu allem.
  • Ein schwarzes Kleid (aus knitterfreiem Stoff). Hier ist egal ob ihr lieber lang oder kurz bevorzugt. Ein schwarzes Kleid könnt ihr mit Accessoires und hohen Schuhe zum ausgehen aufpimpen oder ihr könnt es genauso gut zum Strand tragen. Es ist also universell einsetzbar und somit das, was wir wollen.
  • Ein paar flache, bequeme Schuhe. Ich bin ein Fan von weissen Sneakern wie die von Superga. Falls ihr im Urlaub aber auch sportlich aktiv sein wollt, könntet ihr weisse Sportschuhe mitnehmen.
  • Eine lässige Chino. Die trage ich z.B. mit dem T-Shirt und den Turnschuhe während der Anreise, also in meinem Fall im Flugzeug. So spart ihr Platz im Koffer. Dazu ist für mich Pflicht:
  • Eine (Sommer-)Pashmina. Wenn es mal etwas Kühler wird oder die Klimaanlage zu kalt ist, könnt ihr sie lässig um die Schultern tragen. Auch im Flugzeug hat sie sich als durchaus sinnvoll erwiesen, da es oftmals durch die Klimaanlage empfindlich kalt ist. Hier empfehle ich euch eine Pashmina aus Seide/Wolle und eine helle, neutrale Farbe, wie beige oder cognac.
  • Einen Bikini und einen Badeanzug. Badeanzüge sind momentan topaktuell. Achtet darauf, dass ihr ein Modell wählt, dass im Brustbereich aufwendiger verarbeitet ist, also richtige Körbchen hat und schöne Details. Dann könnt ihr den Badeanzug auch als Body/ Top verwenden. Das gleich gilt für das Bikini-Oberteil. Auch das könnt ihr als BH tragen.
  • Einen schönen Rock. Hier ist es egal, ob ihr kurz oder lang bevorzugt. Wichtig ist nur, dass er farblich zu allen Oberteilen passt.
  • Eine weit geschnittene, weich fallende Palazzo-Hose. Diese Hose könnt ihr auch zu allem tragen – ob am Strand, ins Museum oder zum Abendessen.
  • (Mindesten) ein Paar Sandalen. Ich trage gerne „Römersandalen“, wie diese in meinem Beispiel, da sie super-bequem sind und lässig aussehen. Zusätzlich habe ich für euch noch ein Paar schwarze Mules ausgewählt, da sie gerade total angesagt sind und da man sie auch super am Strand tragen kann. Ich empfehle euch keine Flip Flops, da ich finde, dass sie eine „Watschen-Gang“ machen. Achtet mal darauf!
  • Ein Paar hohe Schuhe. Im Sommer liebe ich Wedges, also Sandalen mit Keilabsatz, da ich finde, dass sie ein Südländisches Flair versprühen. Natürlich könnt ihr auch High-Heels einpacken.

Nachfolgend habe ich euch einige Styling-Variationen und zu welchen Gelegenheiten ihr diese Tragen könnt, zusammengestellt.

Styling-Variationen Chino:

 

Styling-Variation Rock:

Ich wünsche euch einen schönen Urlaub!

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