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Schritt für Schritt zum perfekten Gänsebraten

Ich habe mich lange Zeit nicht an den Gänsebraten getraut, weil ich immer dachte, dass ich ihn sowieso nicht hinkriege!

Irgendwann habe ich mich doch getraut – und siehe da, es ist gar nicht so schwer….

Wie auch du ganz easy einen leckeren Gänsebraten hinbekommst, verrate ich dir hier auf meinem Blog.

Glaube mir – du wirst begeistert sein, wie einfach es ist.

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Die Zutaten

Das wichtigste vorab: du benötigst einen (grossen) Bräter.

Damit das ganze Unterfangen nicht daran scheitert, kannst du – zur Not – auch den Backofenrost und das Backblech als Abtropf-Schutz nehmen.

Besser wäre allerdings ein Bräter, da du den Deckel zumachen kannst, für den Fall, dass die Gans zu dunkel wird. Aber dazu kommen wir später noch.

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Die Gans

Dann brauchst du natürlich eine Gans. Ich empfehle dir, diese bei dem Geflügelhändler oder Bio-Hof deines Vertrauens vorzubestellen.

Bitte schaue genau hin, wo die Gans herkommt und kaufe sie nicht tiefgefroren im Discounter, da diese meistens aus Massentierhaltung aus dem Ausland kommen.

Bei der Gans bin ich sehr kritisch und du solltest wirklich auf die Qualität achten.

Die Beilagen

Dagegen bin ich bei den Beilagen durchaus ein Freund von „Convenience-Food“ – wenn man auch hier einiges beachtet.

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Ich möchte hier keine Werbung für bestimmte Produkte machen, sondern nur zeigen, dass ich die Beilagen teilweise fertig gekauft habe.

Rotkohl

Wichtig ist, dass du den Rotkohl, wenn du ihn nicht frisch machen möchtest, tiefgefroren verwendest, da er qualitativ, im Vergleich zu Konserven und Gläser, am besten ist.

Auch bitte unbedingt darauf achten, dass nicht so viel Zucker enthalten ist.

Leider habe ich noch keinen TK-Rothkohl entdeckt, der keinen Zucker enthält, es gibt aber gravierende Unterschiede in der beigefügten Menge.

Das kannst du daran erkennen, an welcher Stelle Zucker bei den Zutaten aufgelistet wird.

Die Zutaten werden in abnehmender Menge aufgelistet, das bedeutet, an erster Stelle steht, was mengenmässig am meisten und an letzter Stelle, was am wenigsten enthalten ist.

Steht der Zucker direkt hinter dem Rotkohl, bedeutet das, dass Zucker und Rotkohl fast zu gleichen Teilen vorhanden sind. Also besser darauf achten.

Knödel

Bei den Knödeln sollten auch so wenig Zutaten wie möglich aufgelistet sein. Ich habe mich für Knödel halb/halb entschieden, das bedeutet, sie sind zur Hälfte aus gekochten Kartoffeln und rohen Kartoffeln.

Das ist Geschmacksache – du kannst natürlich auch eine andere Variante verwenden.

Sauce, Maronen und Apfelkompott

Den Gänsefond kann man praktischerweise auch fertig kaufen.

Leider habe ich keine frische Maronen bekommen, deshalb habe ich mich für vorgegarte entschieden.

Du kannst aber auch die Maronen weglassen und stattdessen eine Birne schmoren und mit Preiselbeeren anrichten. Das schmeckt auch sehr lecker zur Gans.

Da ich momentan so viele Äpfel habe, habe ich den Apfelkompott selber gemacht. Das ging auch ganz schnell und war nicht schwer.

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Die Füllung

Für die Füllung habe ich zwei Äpfel, eine Zwiebel und ein paar Möhren kleingeschnitten und mit Majoran und Salz gewürzt.

Da ich kein Küchengarn hatte, habe ich die Gans nach dem füllen mit einem Spiess verschlossen.

Du siehst, ich bin nicht perfekt vorbereitet und muss hier und da etwas improvisieren.

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Weiter unten habe ich dir alle Zutaten und die Schritte bei der Zubereitung im Detail aufgelistet und da kannst alles sogar ausdrucken.

Gänsebraten leicht gemacht

Schritt für Schritt zu einem perfekten Gänsebraten.

Zutaten

  • 1 grossen Bräter
  • Küchengarn und Nadel

Zutaten

  • 1 Gans
  • 1 Glas Gänse- oder Geflügelfond
  • Rotwein für die Sauce
  • dunkler Saucenbinder
  • 1 Handvoll Maronen
  • 1 Packung Rotkohl (tiefgefroren)
  • 1 Packung Knödel

für die Füllung

  • 2 Äpfel
  • 1 Zwiebel
  • 4-5 Möhren
  • Majoran
  • Salz

für den Apfelkompott

  • 3-4 Äpfel
  • 3 EL Zucker
  • Zimt

Anleitungen

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

    Die Gans von innen und aussen gut waschen und mit Salz einreiben.

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  2. Zwei Äpfel, eine Zwiebel, 4 Möhren klein schneiden und mit Majoran vermischen. Anschließend alles in die Gans füllen und mit Küchengarn verschließen.

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  3. Die Gans mit etwas Wasser (der Boden sollte bedeckt sein) mit der Brust nach unten in den Bräter legen und offen in den vorgeheizten Backofen schieben.

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  4. Die Gans sollte je nach Grösse ca. 4 Stunden im Ofen garen.

    Alle 30 – 60 Minuten sollte die Gans mit dem Sud, der sich am Boden des Bräters bildet, übergossen werden. Falls die Gans zu trocken wird, den Gänsefond dazu schütten.

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  5. Nach ca. 2 Stunden muss die Gans gewendet werden.

    Nun wieder 2 Stunden garen und alle 30 – 60 Minuten mit dem Sud überträufeln.

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  6. Für die Beilagen benötigt ihr ca. 30 Minuten.

    Den Rotkohl tiefgefroren in einen Topf geben und langsam erhitzen.

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  7. Für die Knödel etwas gesalzenes Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

    Klöse nach Anleitung kochen.

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  8. Der Apfelkompott geht sehr schnell.

    Die 3 -4 Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser und 3 EL Zucker in einem Topf zum Kochen bringen.

    Ca. 10 Minuten einkochen lassen und nach Bedarf mit Zucker und Zimt abschmecken.

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  9. Die Sauce machen wir aus dem Gänsesud. Dazu den Süd durch ein feines Sieb oder Küchenhandtuch abschöpfen, damit das Fett weitestgehend entfernt wird.

    Dann die Flüssigkeit in einem Topf mit dem Gänsefond, etwas Rotwein und Saucenbinder zu einer Sauce verrühren und einige Minuten einkochen lassen.

    Nach Bedarf abschmecken.

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  10. Guten Appetit!

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Wenn dir der Beitrag gefällt, schaue dir auch unbedingt diese Rezepte an: „Kürbissuppe mit Ingwer und Zitronengras“ oder „Süsskartoffel mit Avocado-Hähnchen“ an. Vielleicht hast du ja Lust auch diese Gerichte mal auszuprobieren.

Ich wünsche dir guten Appetit und ich freue mich über dein Feedback!

Schreibe mir gerne in den Kommentaren unter diesem Artikel!

Liebste Grüsse,

Deine Katja


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