Wie du aus altem Packpapier schöne Weihnachtspäckchen gestalten kannst

Ich habe ein paar kreative Ideen für dich, wie du altem Packpapier und alten Kartons ein neues und vor allem hübsches Leben als Geschenkpapier geben kannst.

Natürlich möchte man die Geschenke, die man Weihnachten an seine Lieben überreicht, hübsch einpacken. Das gehört doch selbstverständlich dazu.

Also gehen wir los und kaufen Geschenkpapier und allerhand Deko, die man dazu braucht, um ein hübsches Geschenk zu schnüren.

Und am heilig Abend werden die liebevoll eingepackten Kunstwerke im Handumdrehen zerstört und die Verpackung landet im Müll.

Wir geben also viel Geld aus, um viel Müll zu produzieren. Nicht sehr nachhaltig, oder?

Geschenkpapier einfach aus Müll machen

Wie wäre es, wenn wir die Geschenke einfach in altem Packpapier und alten Kartons verpacken würden, was wir ja sowieso sonst weggeschmeissen würden?

Gerade zur Weihnachtszeit werden sehr viele Pakete verschickt und das eine oder andere Päckchen wirst du sicherlich auch bekommen.

Hand aufs Herz, mittlerweile bestellen wir doch vieles im Internet. Also hebe doch zukünftig die Verpackung einfach mal auf und überlege dir, was du Schönes daraus basteln könntest.

Auch bei der Deko kannst du kreativ sein. Ich habe zum Beispiel von meinem letzten Spaziergang einige Tannenzapfen mitgebracht, die man super als Deko verwenden kann.

Oder du hebst dieses Jahr mal die Schleifenbänder und die Accessoires der Geschenke auf, die du bekommst. Das habe ich die letzten Jahre immer gemacht. So musste ich eigentlich nie etwas Neues kaufen, da ich alles im nächsten Jahr wieder verwenden konnte.

Geschenkanhänger aus altem Karton oder alter Pappe

Eine tolle Inspiration, wie du hübsche Geschenkanhänger basteln kannst, habe ich in der Zeitschrift Ideas* gefunden.

In der Zeitschrift findest du Vorlagen für Geschenkanhänger, die du dir herauskopieren kannst.

Dann benötigst du eine Pappe, auf die du den jeweiligen Anhänger aufkleben und ausschneiden kannst. Das ist doch hübsch, oder?


Hier findest du eine Vorlage mit Anhängern von mir:


Geschenke schön verpacken

Du siehst also, eigentlich benötigst du nicht viel, um deine Geschenke hübsch und individuell zu verpacken.

Was du zusätzlich noch benötigst, sind eine Schwere, etwas Klebstoff und Tesafilm. Für dich zur Stärkung vielleicht noch ein paar Dominosteine oder etwas Lebkuchen! 😉

Ich bin gespannt, ob dir meine Werke als Verpackungskünstler gefallen!


Vielleicht hast du Lust, mir zu erzählen, wie du deine Weihnachtsgeschenke verpackst? Ich freue mich über deine Ideen!

Liebste Grüsse

*Annonce mit Enthusiasmus! Dieser Beitrag enthält meine persönliche Empfehlung ohne finanziellen Hintergrund!



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Wie du aus altem Packpapier und Kartons schöne Weihnachtspäckchen gestalten kannst

Gedanken zu Weihnachten

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Weihnachten steht vor der Tür und damit auch der ganze sogenannte Weihnachtsstress. Wie ist das bei dir? Freust du dich auf Weihnachten und die besinnliche Zeit oder bedeutet das für dich nur mehr Stress und mehr Geld ausgeben?

Versuche doch mal bewusst aus diesem Hamsterrad auszusteigen und inne zu halten.

Wappne dich gegen diesen ganzen Konsumstress und die Verpflichtungen. Weihnachten ist Zeit der Besinnung und nicht des Konsums.

Plane Auszeiten ein, in denen du dich zurückziehen kannst, um einfach mal nichts zu tun.

Oder tue etwas für andere. Gerade in der Weihnachtzeit kannst du dich ehrenamtlich engagieren. Helfe Obdachlosen, die im Winter frieren müssen. Oder Kindern aus finanziell-schwachen Familien und älteren Menschen in der Nachbarschaft, die alleine sind und keine Familie haben, die sich um sie kümmert.



Lasst uns dankbar sein für das, was wir haben.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Weihnachtszeit.

Vielleicht hast du Lust mir zu erzählen, wie du die Vorweihnachtszeit gestaltest. Schreibe mir gerne! Ich freue mich!

Liebste Grüsse


Warum sich nicht einfach mal gut benehmen? Oder Knigge für Anfänger!

Warum gutes Benehmen auch etwas mit Freundlichkeit zu tun hat, erzähle ich dir.

Die Verrohung unsere Gesellschaft ist ja kein Geheimnis. Wenn die Menschen bei Unfällen lieber filmen anstatt zu helfen und im schlimmsten Fall die Rettungskräfte vor lauter Gaffen noch behindern oder Menschen im Internet anonym gemobbt und denunziert werden, muss man sich über nichts mehr wundern.

Was ist los mit den Menschen?

Stehen wir alle so unter Druck, dass wir unseren Frust an unseren Mitmenschen auslassen müssen?

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, nett zu sein. Und das Beste daran ist, dass es einem selber dann auch besser geht. Probiere es einfach mal aus. Du kannst dich jeden Tag – ach jede Sekunde –  entscheiden, hilfsbereit und freundlich zu sein.

Der Schlüssel heisst Empathie. Wenn man nur ein Minimum an Mitgefühl besitzt, ist man auch in der Lage, sich in andere hineinzuversetzen. Man kann ruhig mal im Bus oder der Strassenbahn für ältere Menschen seinen Platz frei machen, oder der Mutter helfen, den Kinderwagen die Treppen hoch oder runter zu tragen. Mache das, vorüber du dich auch freuen würdest.

Was hat das ganze mit Benehmen zu tun?

Sehr viel, wie ich finde.

Gutes Benehmen erleichtert den menschlichen Umgang miteinander. Ist man freundlich, verbindlich und hilfsbereit (nichts anderes ist gutes Benehmen) käme man im Leben nicht auf die Idee, jemandem die Tür vor der Nase zu zuhauen. Nur ein Beispiel – das gilt im Kleinen, wie im Grossen.

Wenn man selber in einer Situation ist, in der man jemandem helfen kann, verhält man sich vielleicht ganz anders, als man es sich jetzt vorstellen kann.

Ich habe Sonntags Morgens auf meiner Gassi-Geh-Runde mit dem Dackel mal einen Mann auf dem Boden liegend zwischen zwei parkenden Autos gefunden. Im ersten Moment hatte ich Angst zu ihm zu gehen, da ich nicht wusste, ob er mich angreifen würde. Ich habe mich dann doch getraut. Man soll sich natürlich nicht selber in Gefahr bringen, aber helfen ist doch manchmal gar nicht so schwer.

Vielleicht sind die Menschen oftmals nur verunsichert? Durch diese ganze Sexismus/ Feminismus Debatte sind auch viele Umgangsformen auf der Strecke geblieben. Traut sich ein Mann nicht mehr einer Frau in den Mantel zu helfen oder die Tür aufzuhalten? Das hat doch nichts damit zu tun, dass wir Frauen das nicht selber können. Es ist einfach nur eine zuvorkommende, hilfsbereite Geste.

Ich helfe meinem Vater z.B. auch in den Mantel oder halte meinen Mitmenschen die Tür auf unabhängig vom Alter und Geschlecht.

Darf ich ihnen helfen?

Ich habe mal gelesen, dass es angeblich auf die Formulierung ankommt. Wenn man jemanden fragt, ob er helfen kann, wäre es brüskierend, da herablassend. Wenn man aber fragt: “DARF ich ihnen helfen?”, handelt es sich quasi um eine Bitte. In dem Sinne: “Bitte, bitte darf ich helfen???”

Ich habe auch schonmal Leute gefragt, ob ich helfen kann und als Antwort bekommen: “Mir ist nicht mehr zu helfen!” (haha). Soviel zu gutem Benehmen.

Zur Weihnachtszeit werden wir viel eingeladen und wir haben viele Party- oder soziale – ich nenne es mal – Verpflichtungen. Vielleicht geht es dir auch so, aber machmal ist man unsicher, was von einem erwartet wird oder wie man sich korrekt benehmen soll.

Deshalb habe ich mal in den Knigge angeschaut. Für alle, die den Knigge nicht kennen. Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge (1752 – 1796) war ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Schrift Über den Umgang mit Menschen. Sein Name steht heute stellvertretend für Benimmratgeber.

Knigge für Anfänger

  1. Vorstellen: wenn du jemanden vorstellen möchtest, gilt immer die rangniedrigere Person wird der ranghöheren Person vorgestellt. Z.B. willst du deinen Chef und deinen Freund miteinander bekannt machen. “Herr Chef, dar ich ihnen meinen Freund vorstellen.”
  2. Restaurantbesuch: der Mann betritt immer vor der Frau das Restaurant (entgegen der gängigen Meinung, dass die Frau vorgehen sollte). Im Restaurant überlässt der Mann der Frau jedoch den Vortritt. Bei Verlassen des Restaurants, sollte der Mann der Frau in den Mantel helfen und dies nicht dem Kellner überlassen.
  3. Einladung zum Essen: falls es einen Aperitif gibt, bitte das Glas nicht mit zum Tisch nehmen, sondern auf einem Tablett abstellen. Es wird erst mit dem Essen begonnen, wenn der Gastgeber das Signal gibt, indem er zum Besteck greift. Rauchen (gehen) sollte man erst nach dem Dessert – also bitte nicht nach jedem Gang den Tisch fluchtartig verlassen! Das Brot, das zum Essen gereicht wird, wird in mundgerechte Stücke gebrochen und häppchenweise gegesssen. Bitte nicht wie ein Butterbrot schmieren und von der “Stulle” abbeissen.
  4. Beim Buffet: die Gänge entsprechend einem Menü wählen, also nicht Vorspeise und Hauptgang auf einem Teller. Nach jedem Gang einen neuen Teller und neues Besteck nehmen.
  5. Grundsätzliches: wenn es mehrere Gänge gibt, wird immer das Besteck von aussen nach innen benutzt. Wenn du mit dem Essen fertig bist, legst du das Besteck nebeneinander mittig auf den Teller. Wenn du eine kurze Essens-Pause einlegen möchtest, kreuzt du das Besteck auf dem Teller. Dann weiss der Kellner, dass du noch nicht fertig mit dem Essen bist und räumt den Teller noch nicht ab. Weingläser immer am Stiel greifen. Falls du zwischen den Gängen deinen Platz verlassen musst, wird die Serviette locker zusammengefaltet und links neben den Teller gelegt.

Eigentlich alles gar nicht so kompliziert, oder?

Abschliessend habe ich noch einen Benimm-Kompentenz-Test im Netz gefunden, den du gerne mal ausprobieren kannst. Klickst du hier: manager-magazin.de

Weitere Benimm-Tipps gibt’s natürlich bei Knigge.de.

Ich freue mich, wenn dir mein Artikel gefallen hat und mich würde interessieren, was dir im Bezug auf Benehmen und Höflichkeit wichtig ist.

Erzähl´doch mal!

Liebste Grüsse